Schulleben

Eine Schule hat nicht nur die Aufgabe, die vorgeschriebenen Fächer zu unterrichten und die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern, es gibt darüber hinaus Vieles, was das besondere Profil einer Schule ausmacht. Wir legen Wert darauf, dass das Angebot an Projekten und Lernmöglichkeiten im Ganztag den Anforderungen verschiedener Interessen und Fähigkeiten der Schülerschaft entspricht und alle neben einer soliden Grundbildung in allen Fächern auch die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren und ihre Talente zu entdecken. Wir führen daher regelmäßig Projekte sowohl in bestimmten Jahrgangsstufen als auch jahrgangsübergreifend durch und bieten eine Vielzahl von frei wählbaren Arbeitsgemeinschaften an. Schließlich ist Schule im Ganztag heute mehr als nur Unterricht.

SV Wahlen für das Schuljahr 2019/20

Am Mittwoch, dem 18. September 2019 war es wieder mal soweit. Hauptthema des Tages für die Schüler/Innen der EKR waren die SV Wahlen. In der einberufenen Vollversammlung konnten Schüler/Innen für die Aufgaben der SV gewählt werden. Aus allen Klassenstufen hatten sich etliche Schüler/Innen als Kandidaten gemeldet. Sie stellten sich in der Versammlung persönlich vor, beschrieben, warum sie kandidierten und was sie an der Schule mit verändern und/oder verbessern wollen. Dabei zeigte sich, dass die gestellten Aufgaben, die auf das neugewählte Schülergremium zukommen, recht vielfältig sind: Es geht z.B. um mehr Mitbestimmung bei der Hausordnung, die Entsendung von Schülervertretern zu Fachkonferenzen, Vertrauensschüler bei Teilkonferenzen, Mitsprache bei Schulkonferenzen, Gestaltung des neuen  umgebauten Schulhofgeländes, Mitsprache und Gestaltung des im kommenden Jahres zu beziehenden neuen Schulgebäudes für die Klassen 7-10,  Mitorganisation der Schüleraufsichten, Erstellung einer eigenen Schülerzeitung und Gestaltung einer kleinen Redaktion, die Schülerbeiträge zu den verschiedensten Themen sammelt und veröffentlicht, sowie unterstützende Teilnahme und Gestaltung von Projekten z. B. zum Thema Umwelt – Klimaschutz - und Energiesparmaßnahmen.

Zur Information: Der Schülerrat besteht aus dem/der Schülersprecher/Inn und dessen/deren Stellverteter/In und dem sog. Fünferrat. Der Abstimmungsmodus entsprach den demokratischen Gepflogenheiten, nach der jeder Schüler eine Stimme hat. Also waren insgesamt 418 Stimmen auf die Kandidaten der Vorstellungsrunde zu verteilen.   

Dabei wurde folgende Zusammensetzung gewählt:   

Schülersprecher:

Abdullah Mamozai  10c

Vertretung des Schülersprechers:

Resul Isik  9b

5er Rat:
Leonie Rau 10b, Nikoleta Katsantoni 10c, Selma Alkan  9b, Wendy Abiaka 10a, Kevin Kahl 7b

Diese Schüler/Innen werden in Zukunft die Arbeit der schon gewählten SV Vertrauenslehrer/In Herr Preiß ( 1. Vorsitzender ) und Frau Franke ( Stellvertreterin ) unterstützen.

Der Schülerrat und alle an der SV Arbeit interessierten Schüler/Innen treffen sich jeden Montag in Raum 202 zur Besprechung wichtiger Themen. Dazu werden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit folgenden Themen beschäftigen:

Sauberkeit in der Schule, Freizeitgestaltung, Öffentlichkeitsarbeit (Schülerzeitung, Homepageartikel), Organisation von Projektwochen, Vorbereitung des alljährlich stattfindenden Sponsorenlaufs, Informationen zum Thema Rechte und Pflichten von Schülern. Zudem nehmen drei der Schüler/Innen an den zweimal im Jahr stattfindenden Schulkonferenzen teil, in der wichtige Themen rund um die Schule zusammen mit Eltern- und gewählten Lehrervertretern besprochen und entschieden werden.

Der Fünferrat, der Schulsprecher und sein Stellvertreter verstehen sich als „Sprachrohr“ der gesamten Schülerschaft. Die jeweiligen Alters- und Klassenstufen sind in diesem Gremium vertreten und haben somit indirekt Mitsprache an wichtigen schulischen Entscheidungen. 

Demonstration „Friday for Future“

Nicht oft kommt es vor, dass Schüler an Demonstrationen teilnehmen. Dieser Satz hatte eher noch vor einigen Jahren Gültigkeit. Mittlerweile gehen nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Schüler/Innen auf die  Strasse, um für ihre Rechte, eine bessere Bildungspolitik oder um eine bessere Umwelt zu kämpfen. Die Geduld der jungen Menschen mit den Politikern scheint Grenzen erreicht zu haben. Ein gutes Beispiel für die wachsende Unzufriedenheit ist die Bewegung „ Friday for Future“, die von der 16 jährigen Schwedin Greta Thunberg vor gut einem Jahr ins Leben gerufen wurde und bei den Schüler/Innen in aller Munde ist.

Der  SW Differenzierungskurs der EKR wollte aktuell sein und nahm sich des Themas In der Unterrichtsreihe      „Demonstrationen kennenlernen und demonstrieren gehen“  besonders an. Ursachen der Protestbewegungen wurden thematisiert und andere Möglichkeiten der politischen Beteiligungen genannt und ihre Vor-und Nachteile, gestützt auf  Unterrichtsmaterialien, abgewogen. Als Schwerpunkt der sachlichen Auseinandersetzung wählten die Schüler/Innen das ganz aktuelle Umweltthema „ Klimaschutz „  , das in seinen Ursachen, Folgen und Gefahren für Mensch, Tier und Pflanzen besprochen wurde. In der Unterrichtsreihe ging es u.a. auch um Regeln bei Demonstrationen, wie z.B. Anmeldung mit Tag und Uhrzeit, Angabe der  Teilnehmerzahl, und deines Wegeplanes,  die einzuhalten sind, um einen geregelten Ablauf zu gewährleiten.

Nach der eingehenden Beschäftigung mit dem Klimathema wollten die Schüler/Innen und ihr Lehrer Herr Preiß und selbst erfahren, wie eine Demonstration genau abläuft. Als Beispiel wählte man eine Demonstration der“ Friday for Future“ Bewegung, die jeden Freitag in Köln und anderen Städten stattfindet.   Ausgestattet mit entsprechend vorbereiteten Plakaten ging`s dann am Freitag nach Köln. Hier fanden zahlreiche Begegnungen mit ebenfalls demonstrierenden Jugendlichen und Erwachsenen statt. Sehr beindruckend war für die Schüler/Innen das Kennenlernen einer ökumenischen Gruppe, die von Münster über Dortmund und Düsseldorf kommend nun in Köln gelandet waren, um gemeinsam mit den Klimaschutzaktivisten für ein bessere Umwelt zu kämpfen. Seit einem Jahr durchwandern sie nach eigenen Angaben Deutschland mit dem Ziel, auf einen besseren Klimaschutz hinzuweisen.

 Mit Diesen und anderen Umwelt - und Friedens-Gruppen gemeinsam  ging es zur Abschlussveranstaltung am  Kölner Hauptbahnhof, wo die Demonstration ihr Ende fand.

Von den  Schüler/Innen wurden zum Abschluss der Kundgebung  noch einmal viele berechtigte Fragen  gestellt und  beantwortet.  Durch die zahlreichen Gespräche mit anderen, z. g. T. gleichaltrigen Demonstrationsteilnehmer/Innen wurde Ihnen bewußt, wie wichtig es in einer Demokratie  ist, sich für  Ziele einzusetzen. Sie spürten die Kraft, die entsteht, wenn viele an einem Ort zusammenkommen und spürten die Wirksamkeit des leicht daher gesagten Satzes : Nur gemeinsam lassen sich so große Problem wie den Klimawandel bewältigen.

Optimistischer für die Zukunft aber etwas müde nach zwei Stunden Demonstration ging es anschließend zurück zur Schule.( prs )

  

Die Golf AG 2019

Zum Abschluss des Schuljahres stand für die, seit Beginn des Schuljahres laufende Golf AG, die Bewältigung des 9 Loch Parcours auf der Golfanlage Römerhof in Bornheim auf dem Programm. Die im Laufe des Schuljahres erarbeiteten  theoretischen/technischen Grundlagen konnten nun mit der praktischen Anwendung der erworbenen Schlagtechniken verbunden werden. Die Schüler/Innen hatten viel Engagement im Erlernen der einzelnen Schlagarten wie Drive, Chip, Pitchen, und Putten über das Jahr hinaus  gezeigt und lösten auch die neu an sie gestellten Aufgaben der einzelnen Platzabschnitte mit Bravour. Den wichtigen weiten Abschlag mit dem sogenannten Driver- Schläger mussten sich die Schüler/Innen aber in einigen Übungseinheiten auf der Driving Range erst hart erarbeiten, was z.T. auch gelang. Der  Neun-Loch Parcours wurde nach den neuen Golfregeln absolviert, die seit Beginn des Schuljahres gelten. Die Schüler/Innen spielten kleine interne Turniere als sogenanntes Zähl - oder Lochspiel und hatten ihren Spass dabei, auch wenn mancher Ball in den Büschen oder im Wald verschwand. Schnell war ein Ersatzball gefunden und das Spiel konnte weitergehen. Die Zahl von insgesamt 36 Schlägen zur Bewältigung eines Neun Loch Parcours, als Kennzahl für Profis, stand bei den Schüler/Innen weniger im Vordergrund, obwohl einige der Teilnehmer genau Buch führten über ihre Verbesserungen und die Anzahl der benötigten Schläge pro  Loch. Der Spass stand jedoch im Vordergrund und den hatten die Schüler/Innen zur Genüge.   Bestens angeleitet wurden die Schüler/Innen, wie die Jahre zuvor, vom Golf Pro Trainer Tim Stockey von der Golfanlage Römerhof in Bornheim und EKR  Diplomsportlehrer G. Preiß , der die Golf AG leitet. Viele der Schüler/Innen zeigten darüber hinaus in diesem Schuljahr reges Interesse an dem Angebot des Golfclubs, auch mal in den Ferien die Anlage zu benutzen ohne Golflehrer, um an ihren Fertigkeiten weiter zu arbeiten. Wichtig ist noch mal der Hinweis, dass alle Platz - und Trainerkosten vom Deutschen Golfverband entrichtet wurden, der in vorbildlicher Weise unter der Projektbezeichnung „Abschlag Schule“ am Golfsport interessierte Schulen seit Jahren  unterstützt. (Prs )

Klassenfahrt der 7a nach Guidel in Frankreich

 

Wenn einer eine Reise tut dann kann er was erzählen. Am Sonntag den 2. Juni war es soweit. Vom Parkplatz der EKR setzte sich der Bus   Richtung Atlantikküste in Bewegung. Ziel war ein  kleiner bretonischen Ort namens Guidel. Nach einer anstrengenden Nachtfahrt erwartete die Schüler/Innen ein reichhaltiges Sommer/Wasser Sportprogramm vom Feinsten. Segeln mit der Yacht, Segeln mit einem Katamaran und Kanufahren standen auf dem Programm. Dazu sollten Erlebniswanderungen für Abwechslung sorgen. Die Unterkunft war bestens auf die Schüler/Innen und Lehrer vorbereitet. Französische Küche war angesagt. Das bedeutete Süßes nur in dosierter Form, wenig Kohlenhydrate aber viel Gemüse und Obst.  Das Landschulheim hatte für die Teilnehmer allerlei zu bieten: Volleyball, Billard, Fussballkicker, Tischtennis und Fussball auf großem Feld sorgten für den sportlichen Zeitvertreib zwischendurch. Am nächsten Tag ging es richtig los. Am Yachthafen in Lorient wurden die Schüler/innen von zwei Kapitänen in Empfang genommen. Ausgerüstet mit Schwimmwesten ging`s raus aufs offene Meer. Die eine oder andere Welle traf die Schüler, die sich wenig daraus machten und den Vormittag bei stürmischem Wind genossen.   Nach einer Erlebniswanderung rund um Guidel  stand   Kanufahren auf dem Programm. Auch diese Aufgabe meisterten die 7 er Schüler/Innen mit Bravour, obwohl sie eine große Strecke zu bewältigen hatten, was für einige Schüler durchaus eine Grenzerfahrung war. Die begleitenden drei Segelhelfer staunten nicht schlecht über die Ausdauer der Schüler/Innen, die sie sich  durch das auferlegte Sportprogramm mühevoll erarbeitet hatten. Die Tage vergingen wie im Fluge so dass vielen Schüler/Innen die Heimreise doch schwer fiel. Die Rückfahrt wurde dadurch versüßt, dass der Bus einen Umweg über Paris einschlug, damit die Schüler/Innen noch mal über die Champs - Elyssee schlendern, und anschliessend den Eifelturm bewundern konnten. Damit fand eine schöne und gelungene Klassenfahrt ihr Ende, die den Schüler/Innen der 7a und der sie begleitenden Lehrern Frau Franke und Herrn Preiß noch lange im Gedächtnis bleiben wird.  

Känguru-Wettbewerb 2019

Der Tradition folgend nahm unsere Schule auch in diesem Jahr an dem Känguru-Wettbewerb teil, bei dem es gilt, mathematische Knobelaufgaben zu lösen.
Große Sprünge und Erfolge konnten hierbei Nuray Methizada (Klasse 5a), Jonas Kazimirek (Klasse 6a) und Felix Jung (Klasse 8c) verzeichnen, die Sonderpreise für besondere Leistungen erhielten.
Und hier eine Aufgabe für Mathe-Fans: Wenn unsere Schule 436 Schüler hat und ca. 11% davon mitgerätselt haben, wie viele Schülerinnen und Schüler haben dann von mir eine Teilnehmer-Urkunde erhalten?
Die Lösung findet ihr, indem ihr die Namen aller Teilnehmer zählt. ☺

 

5a: Nuray M.    Kevin N.    Eleni P.    Hamza T.

5b: Darin G.

5c: Tuana A.    Arian B.    Selin B.    Ismail E.    Asia H.    Mohamed H.    Aaron H.    Stefan J.

      Joannis M.    Umut M.    Georgia S.    Habil Ü.

6a: Elif A.    Salwa A.    Rumeysa C.    Ruveyda C.    Jonas K.    Isabela S.

7a: Suzan B.    Ellanur G.    Ozan G.    Roya N.    Leonie O.

7b: Rana D.    Nazanin H.    Lukas L.    Eirini M.

7c: Mohammad A.    Maiwand B.    Tommy T.

8a: Sinem D.    Aileen L.

8b: Selma A.    Resul I.    Asvarthan M.    Valentina R.    Melis T.

8c: Felix J.    Umutcan T.

9a: Dawid C.

9b: Leonie R.

9c: John V.

10 b: Jasmin Schorn

                                  
durchführende Lehrerin: Uta Machalke

Schöne und erholsame Osterferien!

Der April

Der Regen klimpert mit einem Finger
die grüne Ostermelodie.
Das Jahr wird älter und täglich jünger.
O Widerspruch voll Harmonie!

Der Mond in seiner goldnen Jacke
versteckt sich hinter dem Wolken-Store.
Der Ärmste hat links eine dicke Backe
und kommt sich ein bisschen lächerlich vor.
Auch diesmal ist es dem März geglückt:
er hat ihn in den April geschickt.

Und schon hoppeln die Hasen,
mit Pinseln und Tuben
und schnuppernden Nasen,
aus Höhlen und Gruben
durch Gärten und Straßen
und über den Rasen
in Ställe und Stuben.

Dort legen sie Eier, als ob's gar nichts wäre,
aus Nougat, Krokant und Marzipan.
Der Tapferste legt eine Bonbonniere,
er blickt dabei entschlossen ins Leere –
Bonbonnieren sind leichter gesagt als getan!

Dann geht es ans Malen. Das dauert Stunden.
Dann werden noch seidene Schleifen gebunden.
Und Verstecke gesucht. Und Verstecke gefunden:
Hinterm Ofen, unterm Sofa,
in der Wanduhr, auf dem Gang,
hinterm Schuppen, unterm Birnbaum,
in der Standuhr, auf dem Schrank.

Da kräht der Hahn den Morgen an!
Schwupp sind die Hasen verschwunden.
Ein Giebelfenster erglänzt im Gemäuer.
Am Gartentor lehnt und gähnt ein Mann.
Über die Hänge läuft grünes Feuer
die Büsche entlang und die Pappeln hinan.
Der Frühling, denkt er, kommt also auch heuer.
Er spürt nicht Wunder noch Abenteuer,
weil er sich nicht mehr wundern kann.

Liegt dort nicht ein kleiner Pinsel im Grase?
Auch das kommt dem Manne nicht seltsam vor.
Er merkt gar nicht, dass ihn der Osterhase
auf dem Heimweg verlor.

Erich Kästner (1899-1974)

Tag der offenen Tür

Mit einem „Tag der offenen Tür“ präsentierte sich am Samstag (02.12.2018) unsere Schule kurz vor dem 1. Advent.

Schulleiterin Inge Müller-Costard begrüßte zahlreiche Eltern von Kindern der Klassen 4 mit einer Information zum Leben und Lernen an der Schule, die seit einiger Zeit das MINT-Zertifikat  tragen darf. Damit hat sich die städtische Realschule Brühl ein unverkennbares, eigenes Schulprofil zugelegt, indem die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer und Lerninhalte besonders gefördert werden. So verfügt die EKR als einzige weiterführende Schule in Brühl über WLAN sowohl im neuen Gebäudeteil als auch in den bunten Schulcontainern.  Zudem nennt die Schule über 64 iPads ihr Eigen, die einen Unterricht im modernen Sinne auf Basis neuester Digitaltechnik ermöglichen, was die Eltern dann auch während des „Schnupperunterrichts“ in den Klassen eindrucksvoll bestaunen konnten.

Als MINT-Schule wurden die (vielleicht) neuen Schülerinnen und Schüler an diesem Tag auch dazu eingeladen, an Experimenten in spielerischer Form teilzunehmen, die Mikroskopie kennen zu lernen, in einfacher Form zu programmieren und auch selbst mit den  iPads  erste Gehversuche zu unternehmen.

Neben der Auseinandersetzung mit Wissensinhalten blieb aber auch genügend Zeit zum Entspannen. In der Mensa gab es, organisiert vom Förderverein und der Schülerfirma der Schule,  Kaffee und Kuchen und auch dort standen die Lehrerinnen und Lehrer für Informationen zur Verfügung. Im Eingangsbereich des Neubaus standen Informationsstände zu den einzelnen Fächern inklusive einer umfangreichen Kunstausstellung. In der Dreifachhalle bot sich den Kleinen die Gelegenheit, das vielfältige Sportangebot der Schule bei einem Basketballturnier der Klassen 9 genauer kennenzulernen. Ab 12 Uhr erwartete die interessierten Eltern, Schülerinnen und Schüler ein buntes Rahmenprogramm. Der EKR-Schulchor, begleitet natürlich von der EKR-Schulband, und Tanzauftritte von Schülerinnen und Schüler aus den zahlreichen Arbeitsgemeinschaften sorgten für die entsprechende musikalische und künstlerische Unterhaltung.

Vorlesetag der Klasse 7b

Zum bundesweiten Vorlesetag am 16.11.2018 organisierte die Klasse 7b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hammerstein ein Vorleseprojekt für die Kinder des Kindergarten an der Baumschule in Erftstadt.

Zum Thema „Eichhörnchen“ gestalteten sie Plakate und übten kindgerechte Vorträge ein. Außerdem wollten die Schüler jedes Kindergartenkind mit einer vorgelesenen Geschichte überraschen.

Und die Überraschung gelang gut!

Um 9:00Uhr erreichten wir den Kindergarten und wurden von der Leiterin Frau Dunkel herzlich begrüßt. Taschen, Schuhe und uns selbst verstauten wir zunächst im kleinen Turnraum der Einrichtung. Dann klopfte es und zehn der neunzehn Kindergartenkinder steckten neugierig ihre Nasen zur Tür herein und setzten sich aufgeregt in die Mitte des Raumes. Die fünf Plakate zu den Themen Ernährung, Lebensraum, Feinde, Vorkommen und Aussehen der Eichhörnchen wurden von den Schülern geduldig und ausführlich präsentiert, Nachfragen beantwortet.

Nach einer kleinen Pause, in der die Kindergartenkinder ihre gehörten Informationen zu Papier brachten und tolle Bilder malten, und die Schüler frühstückten, ging es zum Vorlesen.

Die Kindergartenkinder dürften sich je einen Schüler aussuchen, der vorlesen sollte. Ohne Scheu fanden sich schnell Paare, machten es sich in Puppenecke, Bauecke, dem Vorschulraum oder an Gruppentischen gemütlich. Man hörte die Schüler lesen, die Kindergartenkinder hingen gebannt an ihren Lippen. Als Geschenk dürften die Kindergartenkinder die Geschichtenblätter behalten und mit nach Hause nehmen.

Anschließend gingen alle gemeinsam in den Garten:

Es gab Kuchen, Muffins, Brötchen, warmen Tee und für die Erwachsenen einen Kaffee. Und dann wurde gespielt, wie selbstverständlich wurde gefangen, sich versteckt, gebuddelt, Fußball gespielt, mit Kinderfahrzeugen Rennen veranstaltet. Alle Kinder waren ausgelassen und fröhlich.

Zum Abschluss sangen die Kindergartenkinder das Baumschulkinder-Lied und das Eulenlied.

Die Verabschiedung fiel allen schwer.

Ein weiteres gemeinsames Projekt ist bereits in Planung!

Ein Herz für fremde Menschen

Am Donnerstag, den 20.09.2018 begab sich die Klasse 8a auf heldenhafte Mission. Am Ende des Schultages machte sich die Klasse der Erich Kästner-Realschule, zusammen mit ihrem Klassenlehrer Herrn Bieger und der Deutschlehrerin Frau Clémentine, auf den Weg in die Innenstadt von Brühl, um fremden Menschen eine Freude zu bereiten. Zunächst überlegten sich die Schülerinnen und Schüler vier verschiedene „Heldentaten“ und bereiteten das Material für diese vor. Es wurden Karten mit schönen Nachrichten an Sonnenblumen befestigt und kleine Briefe geschrieben. Anschließend  wurde im Deutschunterricht besprochen und eingeübt, wie man positiv auf  fremde Personen zugehen kann. Kurz darauf machte sich die Klasse auf den Weg in die Stadt. Zuerst verteilten einige Schüler rote Herzluftballons an Kinder, andere verteilten die Sonnenblumen mit den Nachrichten an Mütter. Des Weiteren schüttelten die Schülerinnen und Schüler der 8a Menschen die Hände und wünschten ihnen einen schönen Tag. Zu guter Letzt befestigten sie noch die Briefumschläge an Windschutzscheiben von parkenden Autos auf dem Belvedere-Parkplatz und warteten auf die Reaktionen der Autofahrer. Die Aktion stieß auf großes Interesse bei den Brühler Bürgern und einige erkundigten sich nach dem Grund des Ganzen. Daraufhin erklärten die Schülerinnen und Schüler, dass sie zum Thema „“Helden“ im Deutschunterricht einen Film drehen und einen Bericht für die Schulhomepage schreiben wollen und zudem  die Erfahrung machen wollen, wie es ist selbstlos zu sein und einfach etwas Gutes für andere zu tun. Denn das Wort „Held“ definiert jeder anders und manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns Menschen glücklich machen.

Letztendlich konnten die Schülerinnen und Schüler Fremden eine kleine Freude bereiten. Dadurch verbesserte sich nicht nur das Klassenklima und Brühler Bürger wurden beschenkt, sondern auch ein Gefühl von sozialem Miteinander entstand und  Werte wurden vermittelt, die in unserer heutigen Gesellschaft immer schwerer zu finden sind.

Lange Nacht der Mathematik

Am Freitag traf man sich um 17 Uhr in der Schule, um in Ruhe Isomatte und Schlafsack auszurollen – für den zu erwartenden Schwächeanfall in den frühen Morgenstunden – und um erfrischende Getränke, Chips, Papier und Rechner parat zu haben. Denn Schlag 18 Uhr ging es los: Online wurde den angemeldeten Gruppen der Zugriff zu den 10 Aufgaben von Runde 1 gewährt. Kniffliger ging es kaum! Textaufgaben mit einem Gemeinheits- und Schwierigkeitsgrad, den so keiner erwartet hätte. Alle kritzelten, besprachen, strichen durch, fluchten, jubelten, erstellen Grafiken, Tabellen und Listen. Erst nach Mitternacht (!) waren alle 10 Aufgaben korrekt gelöst und das Portal öffnete seine Pforten zu Runde 2. Von dieser Runde konnten immerhin noch 4 Aufgaben richtig gelöst werden, bevor wir vor der Müdigkeit kapitulierten und erschöpft auf dem Schulflur etwas Schlaf fanden.
Um 8 Uhr morgens war dann offiziell die Mathenacht beendet und unser Resümee stand fest: Sehr viel Mathe, noch viel mehr Spaß und nur wenig Schlaf! 

Volles Haus am Tag der offenen Tür

Vor Ort waren auch unsere externen pädagogischen Partner der KJA Köln (Katholische Jugendagentur) und SPORTAG, die mit ihrem breiten Angebot an sportlichen, musischen und künstlerischen Arbeitsgemeinschaften zahlreiche Möglichkeiten individueller Förderung schaffen. Mit einigen Auszubildenden, die früher Schüler unserer Schule waren, durfte natürlich auch einer unserer Kooperationspartner, die Firma „Shell“, nicht fehlen. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet und herrlich duftenden Kaffee präsentierte die "Schülerfirma", angeleitet von den beiden Lehrerinnen Frau Münch und Frau Freyer und unterstützt durch den neuen Vorstand des Fördervereins, der in den vergangenen Jahren durch den Einsatz finanzieller Mittel immer wieder bedeutsame Projekte für die Schülerinnen und Schüler möglich gemacht hat. Die Schulband und Auftritte der Tanz-AG rundeten das unterhaltsame Rahmenprogramm ab.

Wir danken allen Beteiligten, die sich auf unterschiedliche Art und Weise auch an diesem Tag für das Leben und Lernen an der Erich Kästner- Realschule stark gemacht haben.

 

Klassenfahrt der 10b nach Duinrell

Am ersten Tag ging es ganz entspannt los: Nach der Busfahrt bezogen wir unsere Bungalows und kauften in Gruppen für unsere Mahlzeiten ein. Manche Schülerinnen entpuppten sich als Meisterköche – da hat sich der Hauswirtschaftsunterricht doch gelohnt! Anschließend hatten wir noch Zeit, die ersten Fahrgestelle des Freizeitparks und das Spaßbad auszutesten. Das Wellenbad und die Mega-Rutschen mit Trichtern, Wirbeln, Reifen und freiem Fall machten irre viel Spaß und ließen auch die Lehrer ordentlich durch die Kurven fliegen.

Am Dienstag machte sich die Klasse dann zum Meer auf. Dort angekommen starteten die Schüler und Lehrer mit einem Sportprogramm. Die Klasse wurde dazu in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe flog mit einem Drachen abwechselnd über den Strand (kiting) und die andere Gruppe durfte Bogenschießen. Dies war jedoch schwere als es aussah. Der „Robin Hood“ der Klasse war dabei eindeutig Ikraam, der mit einem doppelten Schuss voll ins Schwarze traf! Die Gruppen wechselten nach einer Weile, so dass alle Schüler beide Aktivitäten machen konnten. Anschließend konnte man noch Fußball oder Volleyball spielen oder Kaffee trinken oder auch nur am Strand chillen.

Am Tag darauf fuhr die Klasse nach Amsterdam. Dort fing der Ausflug mit einem Besuch im Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“ an. Die Schüler durften sich frei bewegen und sich alles anschauen. Danach wurden ein Treffpunkt und eine Zeit festgelegt, wann man sich wieder zusammenfand, denn jeder wollte sich die Innenstadt von Amsterdam anschauen und bummeln gehen. Um auch andere Teile von der Stadt zu sehen und einen kleinen Teil der Geschichte zu hören machte die Klasse eine Grachtenrundfahrt mit Audioguide.

Der Donnerstag stand dann ganz im Zeichen des Freizeitparks, der mit seinen Loopingbahnen, Monster-Mühlen (dem einen oder anderen wurde hierbei echt übel!), Kettenkarussell und „Wild Wings“ in nichts dem Phantasialand nachsteht. Als Held stellte sich dabei Peter „Pilot“ heraus. Noch einmal gingen alle ins Freizeitbad, bevor so langsam auch schon wieder die Koffer gepackt werden mussten, denn am Freitag ging es nach einer echt harmonischen und entspannten Klassenfahrt schon wieder nach Hause!

Sophia Fuhrmann, Schülerin der Klasse

EKR SchülerInnen zu Besuch bei der Tischtennis-WM 2017

Am Dienstag, dem 30.Mai war es endlich soweit. Die Klasse 6c, insgesamt 23 SchülerInnen fuhren nach Düsseldorf zur dort stattfindenden Tischtennisweltmeisterschaft. Das hatte die gesamte Klasse ihrer Mädchenmannschaft zu verdanken, die beim diesjährigen Milchcup sensationell den Dritten Platz erreichte und damit die Karten für Düsseldorf löste.

Diplomsportlehrer G. Preiß, der die Organisation der Fahrt übernahm und Frau Machalke, die Klassenlehrerin der 6c waren selbst darauf gespannt, was sie in der Landeshauptstadt, und der für diesen Tag selbst ernannten Tischtenniswelthauptstadt, erwartete und wurden nicht enttäuscht. Über 2000 SchülerInnen aus dem ganzen Bundesgebiet besuchten die Weltmeisterschaften, die vom 29.Mai bis zum 4. Juni andauerten, so dass ein Heer von jungen Menschen die Tribünen füllten und bei manchen Spielen fast zum Platzen brachten. Spitzenspieler aus aller Herren Länder hatten sich für die Endkämpfe der besten Tischtennisspieler der Welt qualifiziert und zeigten ihr Können. In zwei großen Hallen konnten die Spiele in der Einzel - und Doppelkonkurrenz verfolgt werden. Nebenbei gab es für die Schüler die Möglichkeit am Tischtennisrobotertraining teilzunehmen, das Tischtennissportabzeichen zu erwerben und eine Geschwindigkeitsmessung eines geschlagenen Balles mitzuerleben. Timo Boll und Ma Longh, der amtierende Weltmeister im Einzel, spielten an diesem Tag leider nicht. Dafür gaben sich andere Spitzenspieler ein Stelldichein. Viele Schüler nutzten die Gelegenheit zu einem Selfie mit ihren liebgewonnen StarspielerInnen, die großzügig Autogramme gaben. Für Essen und Getränke war auch gesorgt, so dass es eigentlich an nichts fehlte. Nach über zwei Stunden trat man die Heimreise an, gestärkt durch unwiederbringliche Bilder von knappen Kämpfen und einer wunderschönen Turnieratmosphäre, die nichts zu wünschen übrig ließ.(prs.)

 

Die Klasse 7a – Mittelstufenmeister 2017

Am Donnerstag war es wieder soweit. Nach dem Motto "It´s Football time-Its Showtime" trugen die Schüler der 7-er Klassen ihr alljährlich stattfindendes Mittelstufenturnier aus.  Es gehörte eine gehörige Portion Mut dazu, das Turnier bei diesen wettermäßigen Unwägbarkeiten durchzuführen, aber die Organisatoren vertrauten dem Wettergott.

Bei nasskalten Bedingungen traf man sich im Brühler Schlossparkstadion. Alle waren mit dabei, natürlich auch die Mitschüler/Innen, die nicht aktiv an den Spielen teilnahmen, dafür aber ihre in 7er Teams spielenden Klassenkameraden/Innen stürmisch mit Plakaten und immerwährenden Rufen „ Vorwärts noch ein Tor„ anfeuerten. Die VertreterInnen des Schulsanitätsdienstes taten wie gewohnt routiniert ihren Dienst und sorgten für optimale Betreuung im Falle von möglichen Verletzungen.  Nach den Regeln der Turnierplanung durften auch mindestens zwei Mädchen pro Mannschaft das jeweilige Jungenteam verstärken, was die Klassen auch reichlich nutzten, spielen doch einige von den eingesetzten Mädchen in Fussballvereinen.

Die organisierenden Sportlehrer der EKR, Herr Preiß, Frau Minwegen und Frau Wagner zeigten sich von den Leistungen recht angetan. Es gab knappe, spannende Spiele und harte Zweikämpfe zu sehen, die aber mit großer Fairness geführt wurden, so dass es kaum Verletzungen zu beklagen gab. Schließlich und endlich gingen die Klassen 7a und 8c als Sieger vom Platz. Beide Mannschaften erhielten einen Wanderpokal, der für ein Jahr in der Klasse verbleibt. Nach eineinhalb Stunden unermüdlichen Laufens und Kämpfens gegen den Nieselregen war man froh den Nachhauseweg anzutreten, bevor sich der Himmel wieder verdunkelte ( prs )