Die UNESCO-Projektschulen in NRW setzen ein klares Zeichen für Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander. In diesem Zusammenhang haben wir uns am gemeinsamen Filmprojekt „UNESCO-Projektschulen – aktiv gegen Antisemitismus“ beteiligt. Der Film macht sichtbar, wie vielfältig und engagiert wir daran arbeiten, Antisemitismus vorzubeugen und ihm entschieden entgegenzutreten.

An unseren Schulen finden regelmäßig Projekte statt, die zur Erinnerungskultur beitragen und historisches Bewusstsein stärken. Dazu gehören unter anderem das Reinigen von Stolpersteinen, Gedenkfahrten zu ehemaligen Konzentrationslagern sowie eigenständige Recherchen über geflüchtete und deportierte Jüdinnen und Juden aus der Heimatstadt. Diese Projekte ermöglichen es unseren Schüler*innen, sich intensiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen und Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen.

Ein fester Bestandteil unseres schulischen Engagements ist die Teilnahme am jährlichen Brühler Schweigegang im November – am Tag der Reichspogromnacht. Dort nehmen wir an der gemeinsamen Kundgebung teil, laufen still und andächtig im Schweigegang zur Gedenkstätte „An der Synagoge“. Damit drücken wir unser Gedenken und unsere Solidarität mit den Opfern des Nationalsozialismus aus.

Mit unserer Teilnahme am Filmprojekt möchten wir zeigen: Erinnern ist nicht nur Rückblick, sondern Auftrag für die Zukunft.